Firmenphilosophie durch Architektur transparent erlebt:

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Bolg Kohlbecker

Wenn Spezialisten für Kunden planen, ist häufig davon die rede, dass diese von der Erfahrung ihrer Partner profitieren. Aber inwiefern eigentlich? Wann und wie wird aus Erfahrung und spürbarer Mehrwert in Form von Kosteneinsparung, Zeitgewinn oder Qualitätssteigerung? Bei Kohlbecker Gesamtplan lautet die Antwort: Durch optimierte LEAN-Prozesse.

„Wir beobachten Strömungen in den Produktionsprozessen unserer Kunden und stellen unsere Planungen darauf ein”, so Matthias Kohlbecker. „Parallel sind wir bei den Entwicklungen im Planungs- und Bauwesen immer auf der Höhe der Zeit. Aus dieser Erfahrung heraus können wir unsere Arbeitsabläufe ideal auf individuelle Anforderungen unserer Bauherren abstimmen.“ Das ist umso wichtiger, weil ein Schlagwort aktuell so gut wie jede Branche des produzierenden Gewerbes umtreibt: Industrie 4.0.

„Die Kunden der Kohlbecker Gesamtplan profitieren von der Kombination aus Technik – etwa in Form von Computern mit immer komplexeren BIM-Programmen – und intelligenten Arbeitskräften, die im Team planen, koordinieren und integrieren.“ Als eine Antwort auf die veränderten Anforderungen, die das digitale und integrale Arbeiten mit größer werdender Anzahl an Planungsbeteiligten mit sich bringt, betrachten wir im Zuge dessen derzeit das LEAN Management, LEAN Design und LEAN Construction.

Als erstes Projekt für die neue Arbeitsmethode fungiert das im Entwurf befindliche Verwaltungs- und Hotelprojekt „Victor-Gollancz-Straße Karlsruhe“.

Und so funktioniert’s…

SHRITT 1:

Der Projektleiter betrachtet den Planungsprozess mit Projektbeginn ganzheitlich und vom Ende her. Fachplanungen und Bauherrenaufhengaben werden selbstverständlich integriert. Alle für die Abwicklung des Projektes erforderlichen Prozessschritte werden ermittelt, in logische Reihenfolge gebracht und die Abhängigkeiten aller Planungsbeteiligten untereinander betrachtet. Jeder Prozess wird auf einem „Zettel” schriftlich erfasst und wie in einer mathematischen Formel an genau der richtigen Stelle auf dem Leanboard platziert. Die Visualisierung erfolgt im Phasenplan, der deutlich übersichtlicher ist als ein seitenlanger Balkenplan.

SCHRITT 2:

Die übergeordneten Termine (Meilensteine) werden festgelegt und den Prozessen zugeordnet. Anschließend plant jeder im Team Tages- und Wochengenau: Wie lange benötige ich für das Modellieren des Geschosses? Welchen Input brauche ich vom Teamkollegen, der parallel die Fassadenkonstruktion plant? Halten wir gemeinsam den Planversandtermin nächste Woche? Antworten auf Fragen wie diese gibt nicht der Projektleiter – das Team findet sie. Dazu werden jeden Morgen die Arbeitsergebnisse abgeglichen. So können auch die Kollegen unmittelbar unterstützt werden, wenn die eigene Arbeit getan ist.

SCHRITT 3:

Das Ergebnis wird klassisch in Form eines Modells sowie Plänen für die Handwerker dokumentiert – aber die Identifikation mit der täglichen Arbeit sowie die Effizient und der Teamspirit sind gewachsen.

Vorteile im Überblick:

Der L:lean-Prozess

  • Identifiziert Kundenmehrwert
  • Verstärkt kontinuierlichen Arbeitsfluss
  • Schafft Termintreue auch bei zeitlich engen Projekten
  • Steigert die Identifikation aller Beteiligten mit dem Projekt
  • Minimiert Fehler und maximiert Potenziale
  • Arbeitet an kontinuierlicher Verbesserung